Über Uns

Die Interessensgemeinschaft “IG gesunde Deutsche Dogge” ist ein Zusammenschluss von Doggenzüchtern, -haltern und -liebhabern. Unser Ziel ist eine Verbesserung der Gesundheit der Deutschen Dogge. Denn diese wunderbare Hunderasse hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von nur um die 6,5 Jahren und wird von einigen Erbkrankheiten gebeutelt, wie der Herzkrankheit DCM, Knochenkrebs, Magendrehung und andere. Doch nicht nur genetisch ist es um die Dogge momentan schlecht bestellt, auch optisch hat sie sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. In Mitteleuropa begann Ende der 1980er Jahre der Trend, die Dogge immer schwerer mit möglichst viel loser Haut zu züchten, so dass aus dem eleganten “Apoll unter den Hunden” ein Mastinoartiger Koloss wurde.

Diese Veränderung hat nicht nur ästhetische Folgen, sie zieht auch gesundheitliche Probleme wie Augenkrankheiten, Schwierigkeiten mit dem Bewegungsapparat und andere Beeinträchtigungen nach sich. Und auch das Wesen der Dogge leidet unter dem hohen Inzuchtniveau und der jahrzehntelangen Selektion fast ausschließlich auf Äußerlichkeiten, so dass aus dem im Standard geforderten “selbstsicheren, unerschrockenen (…) Begleit- und Familienhund mit einer hohen Reizschwelle” leider immer öfter ein unsicherer, ängstlicher und nervöser Hund wird.

Wenn wir von der Gesundheit der Dogge sprechen meinen wir die ganzheitliche Gesundheit von Körper und Geist, äußerlich (phänotypisch) und innerlich (genotypisch).

Warum braucht es dafür eine Interessensgemeinschaft, werden Sie sich vielleicht fragen, es gibt doch bereits etliche Doggenvereine? Ja das stimmt, es gibt weltweit zahlreiche Zuchtvereine für die Deutsche Dogge, alleine in Deutschland gibt es unter dem Dachverband VDH zwei Doggenvereine, den DDC (Deutscher Doggen Club) und die KyDD (Kynologische Gesellschaft für Deutsche Doggen). Doch stehen in diesen Vereinen die bürokratische Verwaltung der Zucht und die Organisation von Ausstellungen im Vordergrund, während die Gesundheit der Dogge nur eine Nebenrolle spielt. Darum sehen wir uns als langjährige Liebhaber dieser Rasse in der Pflicht, alles in unserer Macht stehende zu tun, um die Situation zu verbessern.

Unsere Arbeit beginnt da, wo die Arbeit der Zuchtvereine aufhört.

Selbstverständlich wünschen wir uns eine Kooperation mit den Zuchtvereinen für die Deutsche Dogge sowohl auf nationaler und internationaler Ebene. Forschung und Aufklärung würden viel effektiver vonstatten gehen wenn sich die Zuchtvereine daran beteiligen würden! 



Die “IG gesunde Deutsche Dogge” baut auf drei Säulen: Information, Kommunikation und Forschung:

  1. Wir unterstützen sowohl finanziell als auch organisatorisch Forschungsprojekte, die das Ziel haben, die Gesundheit und Langlebigkeit der Deutschen Dogge zu verbessern. Mit Hilfe eines Gesundheitsfonds sammeln wir Spenden für diesen Zweck.
  2. Wir informieren Doggenzüchter, – halter und -liebhaber über Fragen der Gesundheit, Zucht und andere rassespezifische Themen. Dies geschieht sowohl in digitaler Form über eine eigene Webseite und über soziale Medien, als auch in analoger Form über ein Magazin, das zweimal im Jahr erscheint, Informationsbroschüren u.ä. Außerdem veranstalten wir Vorträge und Seminare.
  3. Wir fördern die Kommunikation zwischen kritischen Welpenkäufern und verantwortungsbewussten Züchtern. Dafür etablieren wir ein Gütesiegel für Doggenzüchter, die sich besonders um die Gesundheit der Rasse bemühen. Diesen stellen wir sowohl digital als auch analog eine Plattform zur Verfügung, um auf sich aufmerksam zu machen und helfen Welpeninteressenten dabei, eben solche Züchter zu finden. Auch die Kommunikation unter den verantwortungsbewussten Züchtern weltweit soll gefördert werden um die Zusammenarbeit zu verbessern.


Die “IG gesunde Deutsche Dogge” wird vertreten durch:

Ruth Stolzewski

“Schon als Kind habe ich mich in die Deutsche Dogge verliebt. Im Jahr 2007 konnte ich mir dann meinen Traum erfüllen und mir meinen ersten Doggenrüden anschaffen. Seit 2017 züchte ich Deutsche Doggen unter dem Zwingernamen “vom Irschener Winkel”. Mit der Theorie der Zucht beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren und durch mein Studium der Umweltplanung mit Schwerpunkt Wildtier Management habe ich ein breites Basiswissen über Populationsgenetik, Biologie etc. Außerdem setze ich auch meine gestalterischen Fähigkeiten als “Film- und TV-Designerin” ein um über Probleme der Dogge (und anderer Rassen) aufzuklären.”

Jasmin Naber

“Mein großer Wunsch war es immer eine Deutsche Dogge zu besitzen, welchen ich mir dann 2015 nach meinem Studium der Wirtschaftsinformatik erfüllen konnte. Mir war von Anfang an bewusst, wie kurzlebig die Rasse ist und auch, dass die Rasse mit schweren Krankheiten wie DCM, Krebs und Magendrehung zu kämpfen hat. Ohne sich in der Doggenszene auszukennen, war es für mich nicht einfach einen Züchter mit einer gesunden, langlebigen Ahnenlinie zu finden. Mein Ziel ist es durch unseren Webauftritt, bei welchem ich meine IT Expertise mit einbringe, den Gesundheitszustand der Rasse langfristig verbessern zu können.”

Susanne Weber

“Ich bin im Jahr 2011 eher zufällig zu meiner ersten Doggenhündin Farah gekommen. Doch die Liebe zur Rasse Deutsche Dogge hat sich schnell entwickelt. Farah hatte im Alter von 4 und 5 Jahren zwei schwere Bandscheiben-OPs. Mittlerweile ist sie 8,5 Jahre alt und abgesehen von ihrem Rücken noch recht fit. Im Jahr 2017 zog dann noch der Second-Hand-Doggenrüde Mexx bei uns ein. Durch meine Erfahrungen in der Tätigkeit als Verwaltungsangestellte der evang. Kirche kann ich die IG in der Betreuung des Gesundheitsfonds zum Sammeln von Spenden und bei bürokratischen Aufgaben unterstützen.”




Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen?

Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen wollen schreiben Sie uns eine Email: info@gesunde-dogge.de oder verwenden Sie unser Kontaktformular.